HSV Newsticker

Albeins eine Nummer zu groß für den HSV

HSV verliert gegen Tabellenführer Albeins, der weiterhin große Schritte Richtung Landesliga macht. Ersatzgeschwächte, aber großteils ebenbürtige Haslacher verlieren mit 2:0 Toren durch Dennis Fanani und Luca Varoli. Starkes Startelfdebüt von „Deutschlandimport“ Paul Kamphaus.

Alles war angerichtet: Samstagabend, Flutlicht, Regen; den Tabellenführer vor der Brust. Durch den Sieg gegen Klausen starteten die Haslacher hochmotiviert in das Spitzenspiel. Coach Puppin musste im Gegensatz zum Spiel am letzten Samstag drei Änderungen vornehmen: die gelbgesperrten Ivan Montanana, Gianluca Iannece und Marco Pesavento wurden durch Fulvio Binetti, Paul Kamphaus und Stefan Dalsasso ersetzt.

Das Spiel begann vielversprechend: man merkte klar, dass der HSV nicht nach Albeins gekommen war, um 90 Minuten zu verteidigen. Die ersten 10 Minuten der ersten Halbzeit gehörten zweifellos dem HSV, der aber zu keiner zwingenden Torchance kam. Das Team aus Albeins erholte sich aber ziemlich rasch von der Haslacher Offensive und suchte so ebenfalls ihr Heil im Angriff. In der 21. Minute gingen die Albeinser durch Topscorer Dennis Fanani mit der ersten guten Chance in Führung. Der Stürmer schlenzte den Ball gekonnt ins lange Eck. Das Spiel blieb weiterhin ausgeglichen und spannend; der HSV versuchte, Lücken in der Albeinser Abwehr zu finden, diese taten sich jedoch über die gesamten 90 Minuten nicht auf. Die Albeinser hingegen schalteten bei Ballverlust der Haslacher blitzschnell um, ohne jedoch in der ersten Halbzeit dem Kasten von Marco Lazzeri nochmals gefährlich nahe zu kommen. Die beste Chance zum Ausgleich hatte Filigrantechniker Alex Scavazza. Sein Schuss aus kurzer Distanz ging knapp über die Torumrandung.

In der zweiten Halbzeit veränderte sich das Bild nicht viel. Mit Tomas Gentile brachte Puppin eine weitere Offensivkraft für Binetti, der verletzungsbedingt in der Kabine bleiben durfte. In der 56. Minute dann die kalte Dusche durch den Albeinser Luca Varoli, der ungehindert, aber in stark abseitsverdächtiger Position zum 2:0 einschob.

Die Heimmannschaft verwaltete nun diesen 2-Tore-Vorsprung souverän und konzentrierte sich auf das Umschaltspiel und auf Konter. Manuel Bocher und Paul Kamphaus, der nach verwaltungstechnischen Problemen erstmals in der Startelf stand und in der Innenverteidigung ein solides Debüt feierte, konnten mehrmals ein weiteres Albeinser Tor verhindern. Der HSV, angeführt von seinem Kapitän Stephan Gruber, kämpfte bis zum Schluss, leider jedoch ohne Erfolg. So blieb es beim nicht unverdienten 2:0 Sieg der Albeinser.