HSV Newsticker

Deutliche Niederlage für den HSV

Bei Temperaturen um die 20 Grad und herrlichem Sonnenschein empfing der HSV am Samstag am heimischen Pfarrhof das Team aus Gitschberg Jochtal. Zwar waren nach 90 Minuten die Temperaturen immer noch warm und angenehm, wenn man aber in die Gesichter der HSV-Spieler und Fans schaute, dann erinnerte man sich eher an die Kälteperiode des vergangenen Winters. Eine deutliche 4:1 Niederlage musste der HSV gegen das Team aus Mühlbach einstecken. Marco Lazzeri verhinderte mit einigen Paraden einen deutlicheren Rückstand. Doch der Reihe nach…

Coach Alessandro Puppin, der gesperrt auf der Tribüne Platz nehmen musste, veränderte die Aufstellung auf einigen Positionen: so durfte Christian Bettoni erstmals in der laufenden Rückrunde von Beginn an ran. Mittelfeldspieler Mattia Valentini erhielt den Vorzug gegenüber Stefan Dalsasso.

Das Spiel begann fahrig. Einige Abspielfehler und Ungenauigkeiten prägten die ersten Minuten. Eine Schlamperei im Defensiv-Verbund nutzte Gitschberg Jochtals Sturmtank Lukas Hofer mit seiner ersten Chance humorlos aus und netzte zum 1:0 ein. Im Laufe der ersten Halbzeit konnten die HSV´ler mehr Stabilität in ihr Spiel bringen, jedoch kamen sie selten vor’s gegnerische Tor. Die am Eingang zum Pustertal wohnenden Gäste verteidigten geschickt und lauerten auf Ballverluste der Hausherren – welche nicht lange auf sich warten ließen. So war es wiederum Lukas Hofer, der mit seinem zweiten Tor in der 39. Minute auf 2:0 stellte. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit drängte der HSV auf den Anschlusstreffer, Christian Bettoni traf allerdings nur das Gebälk.

In der zweiten Halbzeit änderte sich nicht viel. Mit Dalsasso und Iannece anstelle von Bettoni und Valentini versuchte Haslach die Aufholjagd zu starten. Jedoch kam es im Laufe des zweiten Durchgangs noch dicker: Acherer in der 51. Minute und Turcanu in der 68. Minute nutzten die Haslacher Unachtsamkeit gnadenlos aus. Alex Scavazza konnte in der 74. Minute durch einen Freistoß das Ergebnis verkürzen. Ein weiterer Lattentreffer, ein blendend aufgelegter gegnerischer Torwart aber auch eigene Nachgiebigkeit verhinderten, dass es nochmal spannend werden konnte.

Am nächsten Sonntag geht es zum Tabellenvorletzten Pfalzen. Eine weitere Niederlage und man wäre wieder mittendrin – mittendrin im Abstiegskampf!