Mühlbach R. & HSV

Mühlbach R. 2 - 0 HSV
09 Apr 2017 - 16:00Rodeneck

 

Erstmals seit dem ersten Spieltag gegen Klausen am 03.09.2016 verliert der HSV wieder ein Meisterschaftsspiel. Die SPG Mühlbach/ Rodeneck/ Vals beendet somit Haslachs Serie von 17 Spielen ohne Niederlage.

„Alles hat irgendwann mal ein Ende…“ – das dachten sich gestern auch die Spieler von Trainer Alessandro Puppin. Erstmals seit September 2016 gingen Gruber und Co. wieder einmal als Verlierer vom Platz. Ärgerlich ist eine Niederlage allemal – diese schmerzt aber besonders. Zum einen verlor man den Anschluss an die Spitze (Milland gewann 5:0 gegen Hochpustertal) und wurde vom SSV Taufers, der 1:0 gegen Klausen gewann, überholt – zum anderen war die gestrige Niederlage nicht wirklich verdient. Über weite Strecken hatte der HSV viel Ballbesitz und kontrollierte das Spiel. Ein ums andere Mal konnten Cimino, Scavazza und Blasinger Nadelstiche setzen, ohne diese jedoch in einen Torerfolg ummünzen zu können. Die Mühlbacher agierten aus einer gefestigten Abwehr heraus und konnten auch einige offensive Akzente setzen, ohne jedoch richtig gefährlich zu werden. So ginge beide Mannschaften mit einem 0:0 in die Halbzeit.

Nach dem Pausentee merkte man gleich, dass der HSV auf Sieg spielen wollte. In der 50. Minute dann die kalte Dusche – Mühlbachs Schönegger wurde gut freigespielt und versenkte den Ball eiskalt im Kasten von HSV-Goalie Marco Lazzeri. Sturmtank Enrico Cimino, der eine gute Leistung bot, musste in der 55. Minute für Stephan Gruber Platz machen. Durch seinen Spielwitz und seine Übersicht spielte der HSV phasenweise regelrechtes Power-Play, jedoch konnte die gegnerische Abwehr, die mit zwei engen Viererketten verteidigte, nicht überwunden werden. Schüsse aus allen Lagen, sowie flache als auch hohe Bälle in den Strafraum konnten nicht verwertet werden oder wurden von Mühlbachs Tormann Cirillo klasse abgefangen. So war es auch nicht verwunderlich, dass die Gegner mit ihrem zweiten guten Angriff und ein wenig Glück auf 2:0 stellten. Trotz des Zwei-Tore-Rückstands spielte der HSV immer weiter auf das gegnerische Tor. Als in der 89. Minute Stephan Gruber einen Foulelfmeter an die Latte knallte, starb der letzte Hoffnungsschimmer, zumindest noch einen Punkt mitnehmen zu können. Ein Spiel getreu dem Motto: “ Wer sie vorne nicht macht, kriegt sie hinten rein…“

Am Ostersamstag bietet sich gegen Albeins die Möglichkeit, die Jagd auf Spitzenreiter Milland wieder aufzunehmen.