Pfalzen & HSV

Pfalzen 3 - 1 HSV
15 Apr 2018 - 16:00Pfalzen

Der Haslacher Sportverein musste sich gegen die Mannschaft aus Pfalzen mit 3:1 geschlagen geben. Richtungsweisende Wochen stehen dem Team nun bevor.

HSV- Coach Alessandro Puppin veränderte seine Elf auf mehreren Positionen im Vergleich zum letzten Heimspiel gegen Gitschberg Jochtal. Im Tor startete nicht wie gewohnt Marco Lazzeri, sondern Gabriele Gaioni. Vor ihm eine Viererkette mit Binetti, Kamphaus, Bocher und Pesavento. Der Meistertrainer von 2016 setzte im Angriff auf Stefan Pfeifer und Alex Scavazza. Kapitän Gruber, Montanana, Valentini und Iannece versuchten im Mittelfeld Stabilität, Ordnung, aber auch einen gewissen Spielwitz zu verschaffen.

Beide Mannschaften begannen mit offenem Visier, obwohl für beide Mannschaften sehr viel auf dem Spiel stand. Das Team aus dem Pustertal musste punkten, um die Chancen auf den Klassenerhalt weiterhin hoch zu halten und der HSV wollte in eben diesen Kampf nicht mehr hineingeraten. In der neunten Minute stand es aber bereits 1:0 für die Hausherren. Torschütze war der Pfalzner Mark Hosp. Der HSV versuchte durch lange Bälle aber auch durch intensives Kurzpassspiel vor das Pfalzner Tor zu gelangen, um den Führungstreffer zu egalisieren. Dies gelang aber im Laufe der ersten Halbzeit nicht mehr.

Lange Zeit sah es so aus, als würde sich Pfalzen mit der 1:0 Führung begnügen. In der 58. Minute nutzte Thomas Federspieler seine Chance und traf per Weitschuss zur Zwei-Tore-Führung. Der HSV bäumte sich ein letztes Mal auf, um zumindest noch einen Punkt aus Pfalzen zu entführen. Ein Tor wollte Mitte der zweiten Halbzeit jedoch nicht fallen – im Gegenteil: Mark Hosp, er traf bereits im Hinspiel zum „Game Winning Goal“, netzte zum vielumjubelten 3:0 für die Hausherren ein. Der kurz zuvor für Alex Scavazza eingewechselte Bettoni traf in der 85. Minute zur Ergebniskorrektur: Endstand 3:1.

Der HSV hat (noch) fünf Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz, muss aber noch unter anderem gegen drei direkte Kontrahenten antreten. Diese Niederlage schmerzt, der Zug ist aber längst noch nicht abgefahren…