SpG Gsies & HSV

SpG Gsies 4 - 2 HSV
04 Mrz 2018 - 15:00Pichl Gsies

Aus dem Auftaktsieg gegen die Mannschaft aus dem Gsiesertal ist gestern leider nichts geworden. Es setzte eine 4:2 Niederlage gegen den Tabellenvierten. Ein couragierter Auftritt in der zweite Halbzeit wurde nicht belohnt.

Bei frühlingshaften Temperaturen startete der Haslacher Sportverein gestern in die Rückrunde. Vergessen die Startschwierigkeiten in der Hinrunde – vergessen die vielen individuellen Fehler, die im Herbst einige Punkte gekostet haben. Der HSV wollte da weitermachen, wo er in der Hinrunde aufgehört hat: man wollte zum siebten Mal in Folge den Platz nicht als Verlierer verlassen. Jedoch wurde diesem Vorhaben schon in den ersten 20 Minuten ein jähes Ende gesetzt.

Pichl Gsies‘ Jürgen Sinner und Manuel Haberer stellten das Tableau auf 2:0 für die Hausherren. Es war die gesamte erste Halbzeit wenig zu sehen von den Haslachern. Das Heimteam bekleckerte sich auch nicht mit Ruhm, im Gegensatz zum HSV brachten sie aber den Ball zweimal im Gehäuse von Marco Lazzeri unter. Trotzdem ging gemäß Spielverlauf der Rückstand für die Mannen von Coach Puppin in Ordnung.

In der Kabine muss Alessandro Puppin seinen Spielern ordentlich den Marsch geblasen haben, denn sie starteten wie ausgewechselt in die zweite Halbzeit. Haslach zog ein regelrechtes Power-Play auf und hatte Chancen im Minutentakt. Daran änderte auch ein weiteres Tor der Gsieser nichts. Wer dachte, dass sich der HSV bereits aufgegeben hat, der dachte falsch. Bereits in der 55. Minute netzte Stefan Pfeifer zum 3:1 ein; in der 69. Minute erhielt die Hoffnung auf einen Punktgewinn neue Nahrung: Nicola Mignoli zog humorlos aus 20 Meter ab – Kreuzeck – Tor! 3:2

Der HSV biss sich regelrecht in der gegnerischen Hälfte fest. Jedoch reichte den Gsiesern ein einziger Konter: diesen spielten sie gekonnt aus und so schoss der Gsieser Gietl das 4:2 inmitten der größten Haslacher „Sturm und Drang“ – Phase. Zwar bestimmte weiterhin der HSV das Geschehen, fehlende Konzentration durch die nun aufkommende Erschöpfung ließ allerdings immer mehr Ballverluste und Abspielfehler in den eigenen Reihen zu.