HSV Newsticker

„Halbzeit“ für die HSV-Kleinfeldmannschaften

Die Hinrunde der VSS Kleinfeld-Meisterschaft ist zu Ende gegangen. Der Haslacher Sportverein stellte auch heuer wieder zwei Teams im Kreis Mitte: den HSV I und den HSV II. Mit dem Spitzenspiel am letzten Spieltag der Hinrunde konnte sich HSV I gegen die „Gschmitztn Sarnar“ mit 4:3 Toren durchsetzen und eroberte somit die Tabellenführung. Ein weiteres Haslacher-Sarner-Duell gab es zwischen dem HSV II und der „Vrgiftite Eishitt“. Die Jungs um Torjäger Philipp Zwischenbrugger konnten sich mit 5:3 behaupten und hielten Anschluss an die vorderen Plätze. Wenn keine Mannschaft im Frühjahr ihre Form verliert, dann machen sich der HSV I (23 Punkte), die Gschmitztn Sarnar (22) und Tscherms KF (22) den Meistertitel im Kleinfeld-Kreis Mitte unter sich aus. Genauso spannend wird das Rennen um Tabellenplatz 4, denn Vrgiftite Eishitt (16), Trouler Schussler (16) und der HSV II (15) kämpfen um diesen Platz. Abgeschlagen, aber nicht weniger motiviert, auf Platz sieben der Tabelle die Mannschaft Kröllturm 64 (9), gefolgt von Lana KF (6) und Futsal Dolomiti BZ (3). Schießbude der Liga mit 77 Gegentreffern und ohne Punktgewinn ist die Mannschaft vom Deutschnonsberg.

Zahlen und Fakten:

Top-Scorer HSV I Martin „Mody“ Bertagnolli – 15 Tore (= Top-Scorer Kreis Mitte)
Top-Scorer HSV II Philipp „Zwischi“ Zwischenbrugger – 7 Tore
Böser Bube von Haslach Harald „Bad Mad“ Madlaner – 1 Rote Karte
Höchster Sieg HSV I 9:0 (Deutschnonsberg)
Höchster Sieg HSV II 5:0 (Deutschnonsberg)

Wie zufrieden sind die beiden Haslacher Mannschaften mit ihren Leistungen in dieser Hinrunde der Saison 2017-2018?

Torjäger Martin Bertagnolli ist mit der Hinrunde des HSV I sehr zufrieden. Fügte aber hinzu, „dass der Herbstmeistertitel zwar nichts zählt, dennoch Selbstvertrauen für die Rückrunde gibt“. Rückblickend fand er die Hinrunde aber schon etwas kurios, denn „zunächst mussten wir mit wenigen Spielern und überschaubarer Vorbereitung auskommen, was sich auch auf die Spielqualität niederschlug. Dennoch haben wir kein Spiel verloren. Langsam kam dann der Rhythmus wieder und wir konnten gegen die Topmannschaften gewinnen.
Ebenso zufrieden ist der Bomber mit der Führung der Mannschaft: „Falke und Didi sind ein tolles Führungsduo.“ Martin Bertagnolli sieht trotz des ersten Platzes Verbesserungspotenzial, besonders in Hinblick auf die Trainingspräsenz. Schlussendlich äußerte er noch einen Wunsch: „Ein Comeback von Manno und Goof!

Matthias Keitsch, sportlicher Leiter des HSV II blickt ebenfalls zufrieden zurück: „Ich denke, dass wir eine ordentliche Hinrunde gespielt haben. Wir konnten in jedem Spiel gut dagegenhalten bzw. auch einige tolle Siege einfahren. Auch freut es mich, dass der HSV I von der Tabellenspitze grüßt. Das spricht natürlich für unseren Sportverein und steigert jetzt schon die Vorfreude auf das Derby im Frühjahr.

Spieler-Trainer David Blaas schlägt in die gleiche Kerbe wie Matthias Keitsch und erklärt, dass er die Hinrunde als sehr positiv in Erinnerung behält, denn das Ziel von 15 Punkten konnte erreicht werden, und das im wohl schwersten KF-Kreis der heurigen Saison. Zu 100% zufrieden ist der Coach aber nicht, denn „in einigen Spielen hätte man den ein oder anderen Punkt schon noch holen können.

Zeitgleich geben beide dieselbe Marschroute für die Rückrunde vor: „ Wir müssen demütig bleiben und an uns glauben. An guten Tagen können wir jeden schlagen. Besonders wenn wir vollzählig sind.

David Blaas, heuer selbst vom Verletzungspech verfolgt, spricht somit auch die Verletzungsmisere an: „Manche Felder gleichen einem Kartoffelacker“, fügt aber hinzu, dass er und seine Spieler auch nicht jünger werden.
Matthias Keitsch sieht ebenfalls das „Problem vom zu dünnbesetzten Kader. Nichtsdestotrotz definieren wir uns über das Kollektiv und bauen auf eine gute Stimmung innerhalb der Mannschaft. Dann vergisst man schon mal kleinere Wehwehchen.

Was den Trainer Blaas beeindruckt, war „der Qualitätssprung, den die Mannschaft gemacht hat. Motivation, Kampfgeist und Taktik stimmen, das sorgt für Ruhe und Sicherheit, besonders in heiklen Spielsituationen. Am Ehrgeiz liegt es nicht.

… und es kommt, was kommen muss – „Phrasenschwein“ David Blaas: „Am Ende muss man halt immer nur eines mehr schießen wie der Gegner.“