HSV Newsticker

Verdienter Punkt gegen Taufers

Der Haslacher Sportverein setzt den Aufwärtstrend fort: gegen spielstarke Tauferer schafft der HSV ein 1:1 Unentschieden. Gianluca Timpone trifft für die Haslacher.

Der Haslacher Sportverein setzt seinen Lauf ohne Niederlage fort. Aus den letzten vier Spielen gelangen dem HSV acht Punkte. Nach dem 3:3 gegen Kiens und den beiden Siegen gegen Feldthurns und Steinhaus folgte am Wochenende ein 1:1 gegen den Tabellenzweiten SSV Taufers.

Beide Mannschaften begannen forsch. Der HSV, mit einer Änderung gegenüber dem Spiel in Steinhaus (Timpone für Gruber), musste sich in den ersten Minuten aufs Verteidigen konzentrieren, denn Taufers war die spielbestimmendere Mannschaft. Die Offensivreihe mit Dalsasso, Crepaz und Timpone versuchte bei gegnerischem Ballbesitz mit Pressing die Mannschaft aus dem Pustertal zu Fehlpässen zu zwingen. Beide Teams agierten mit offenem Visier.

Im Laufe der ersten Halbzeit nahm die Mannschaft aus Taufers immer mehr das Zepter in die Hand. Prompt wurden sie belohnt: nach einem Lattenknaller in der 17. Minute traf Simon Niederwolfsgruber für die Tauferer. Die Mannschaft um Ivan Montanana zeigte sich jedoch keineswegs geschockt und kam immer wieder mit überfallartigen Angriffen gefährlich vors gegnerische Tor – ein Torerfolg blieb den Haslachern (noch) verwehrt.

Die zweite Halbzeit begann mit noch druckvollerem Pressing und intensiveren Zweikämpfen als in Halbzeit eins. Die Sturm und Drang – Phase des HSV zahlte sich bereits in der 48. Minute aus: nach einem Pfostentreffer eines Haslachers traf Gianluca Timpone zum vielumjubelten Ausgleich.

Keine der beiden Mannschaften gab sich mit dem Unentschieden zufrieden. Auf beiden Seiten gab es einige Hochkaräter, die entweder am gegnerischen Torwart oder am eigenen Unvermögen scheiterten. In der Schlussphase des Spiels wurde es nochmals intensiver und somit auch aggressiver. Der Tauferer Alberto Lacedelli wurde in der 90. Minute mit Gelb-Rot vom Platz gestellt.

Nun folgen zwei wichtige Spiele gegen Tabellennachzügler Vahrn und Hochpustertal. In dieser Form sind sechs Punkte nicht unmöglich.